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Jura-Museum
Eichstätt
Mit der
Museumszeitmaschine ins
Jura-Meer
Das
Jura-Museum Eichstätt auf der
Willibaldsburg hoch über dem Altmühltal ist eines der
schönst gelegenen
Naturkundemuseen in Deutschland. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt
auf den
Fossilien der Solnhofener Plattenkalke, die durch die intensive
Steinbruchtätigkeit in der Region zutage gefördert worden
sind.
Die
Versteinerungen ermöglichen
eine Zeitreise in eine rund 150 Millionen Jahre alte tropische Insel-,
Riff-
und Lagunenlandschaft, die von Fischsauriern und Krokodilen,
Korallenfischen
und Krebsen, und in der Luft darüber von Insekten und Flugsauriern
bevölkert
war. Das vielleicht eindrucksvollste Fossil ist ein Original des bisher
nur in
sieben Exemplaren bekannten Urvogels Archaeopteryx.
Große
Aquarien mit lebendigen
Riffkorallen, Korallenfischen und „lebenden Fossilien“ wie
Pfeilschwanz,
Nautilus und Knochenhecht vermitteln einen lebhaften Eindruck von der
bunten
Vielfalt von Korallenriff-Bewohnern, wie es sie auch zur Jura-Zeit in
der
Eichstätter Region gegeben hat.
Außerdem
bietet das Museum eine
Multi-Visionsschau über „Die Entwicklung des Lebens“ sowie mehrere
interaktive
Computerprogramme.
Führungen
und Exkursionen vermittelt das Museum auf Anfrage.
Eine monatliche Forschungswerkstatt für Kinder, öffentliche
Aquarienfütterungen
im Hochsommer, Schaupräparation und vieles mehr runden das Angebot
ab. |
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Europas besterhaltener
Raubdinosaurier:
Zehn Jahre lang hatte das
Jura-Museum Eichstätt ein
Steinbruchareal in Schamhaupten für eine wissenschaftliche Grabung
gepachtet.
Nur wenige Monate vor Ablauf des Pachtvertrages machte das Grabungsteam
einen
sensationellen Fund, der im Jahr 2006 nach jahrelanger, penibler
Präparationsarbeit
und der wissenschaftlichen Bearbeitung durch zwei renommierte
Dinosaurierforscher der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.
Seit kurzem ist
das
Sensationsfossil in einer neuen Vitrine zu sehen. Ab dem 27. Januar
2009
kann es auch - unterstützt durch ein
interaktives Computerprogramm - noch detaillierter
betrachtet werden.
Für das
Jahr 2009
wurde er nun durch die Paläontologische Gesellschaft zum Fossil
des Jahres
gewählt.
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