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| 29.09.2002
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Frankfurt- Tokio- Brisbane...
Und eine Menge netter Leute! Nun endlich bin ich in Australien. In Brisbane im "Sunshine State". Nach 20 Stunden Flug landeten wir bei einem herrlichen Sonnenaufgang und angenehmen 25 Grad. Was war geschehen? Der Flug von Frankfurt nach Tokio war eigentlich nicht besonders aufregend... oh doch halt, der Flieger war voll besetzt mit Japaner und Asiatischen Menschen. Verstanden habe ich kein Wort. Wie denn auch? Na dann, auf gut Glück schlug ich mich am Flughafen von Tokio zu dem richtigen Schalter durch. Dort angekommen verschlief ich dann die restlichen 6 Stunden bis zu meinem Weiterflug nach Brisbane. Wie offen und cool die Leute im entfernten "Down Under" sind erfuhr ich nun mal wieder im eigenen Leib. Kaum hatte man Blickkontakt und ein freundliches Lächeln aufgesetzt, wurde aus einem "hey guy" eine gemütliche Unterhaltung. Wie es einem geht... wo man herkommt... was man vorhat... usw. Einfach schön. Mit Menschen zu reden, die man nicht kennt, geschweige denn richtig einschätzen kann. Jedoch sind diese Unterhaltungen eher oberflächlich. Aber dennoch ganz angenehm. Nun - der Flug nach Brisbane startete um 21:05. Nach einem schläfrigen Nachtmittag wurde es nun Zeit für die nächsten 9 Stunden im Flieger. Ein Zeitgefühl hatte ich keines mehr. In Tokio wurde es Punkt 17:30 Nacht - und zugleich der Zeitunterschied nach Deutschland trugen das ihre dazu bei. "Einfach weg hier" - dachte ich mir und stieg in die Boing 747, Flugnummer JL 761. Auch dieser Flug war ganz angenehm. Schlafen, schlafen, schlafen... war angesagt. Vom Strahl der Sonne geweckt stellte ich fest, dass ich es bald geschafft habe. 25 min. bis nach Brisbane. Zum Glück. Gut gelandet, ging es nun auf zum Zoll. Da man in "Aussie Land" ein Visum benötigt und die Einreisebestimmungen sehr korrekt ausgeführt werden, landete ich am Schluss einer langen Warteschlange. Endlich bei diesem netten Mann vom Zoll angekommen, nahmen sich die Herren auch gleich sehr viel Zeit für mich. Nehmen sie Drogen? Besuchten sie in den letzen 3 Monaten eine Viehfarm... Nein natürlich nicht antwortete ich. OK!!! Genehmigt! Ich bin in Australien dachte ich... falsch gedacht! 30 Meter weiter hatte ich dann das Vergnügen, dass mich ein netter Herr aufgriff und darauf bestand meine Rucksäcke zu untersuchen. Ok, dachte ich. Reissverschluss auf und fertig. Nein, Nein..... alles schön auspacken und zu jedem Objekt eine Rede halten. 45 Minuten von oben bis unten untersucht zu werden hinterließ Spuren. Meinen schön gepackten Rucksack fand ich in Einzelteilen wieder vor... Ich verfluchte ihn. Obwohl er noch sagte: "sorry for my Trouble"... ist mir doch egal dachte ich mir. Du musst ihn ja nicht wieder zusammenpacken. Aber jetzt war ich in der "Freiheit". Endlich australische Luft schnuppern... ein tolles Gefühl! In der City angekommen empfing mich die lebendige Stadt mit einer Menge Unterhaltung. Alles klar, aber heute nicht mehr. Ach Gott. Anscheinend doch noch... Ich schaute auf die Uhr und stellte fest, daß es erst 10 Uhr morgens war! Na dann - auf in eine Jugendherberge und diesen Rucksack endlich in die Ecke stellen. In dieser Unterkunft traf ich dann auf ca. 100 Rucksackträger. Aus der ganzen Welt. Ich teilte mir das Zimmer mit einem Neuseeländer, Kanadier und einem Australier. Morgen (Sonntag) werde ich dieses Quartier verlassen und mich in der Nähe von "Surfers Paradise" niederlassen. Doch zuvor geht es noch einmal in die City. Eine schöne Stadt. Hochhäuser... Banken... und noch was: Unter den riesigen Türmen und Hochhäusern ragen doch wirklich etliche Kirchen heraus. Ja, in dieser Stadt legte man großen Wert darauf, diese kostbaren Sehenswürdigkeiten nicht untergehen zu lassen. Sie passen gut in das Bild der Stadt, die 1,6 Millionen Menschen auf einem Raum von 1220 km2 beherbergt. Nun - der Tag war sehr anstrengend. Und deshalb mache ich hier Schluss. See you later...Euer Stefan |
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