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SMV-Seminar 2011
Arbeitsreiche Stunden lagen vor den Schüler- und Klassensprecherinnen und den Verbindungslehrerinnen, als sie sich am Donnerstag nach der vierten Stunde aufmachten in Richtung Pfünz. Die Zeit wollten wir nutzen, um ins Gespräch miteinander zu kommen, neue Ideen zu entwickeln und erste Schritte zu deren Verwirklichung zu unternehmen.
Nach dem Mittagessen und dem Beziehen der Zimmer ging es in die "heiße Phase": Mit einigen Spielen lockerten die Schülersprecherinnen die Vorstellungsrunde auf. Anschließend folgten alle gebannt dem Vortrag von Martina Brenner, SMV-Lehrerin am Hallertau-Gymnasium Wolnzach, die in einem Vortrag über ihre SMV-Arbeit schon die ersten Ideen für unsere Schule auf den Weg brachte. Anschaulich mit vielen Bildern und persönlichen Erfahrungsberichten zeigte sie uns, was alles möglich ist: Angefangen bei verschiedenen Festen und Märkten, über Kinoabende in der Schule bis hin zu Turnieren in allen möglichen und unmöglichen Disziplinen. Am besten spitzten wir allerdings unsere Ohren, als Frau Brenner von den sogenannten "AKs" (Arbeitskreise) berichtete. Demnach organisieren die Schüler alle Aktionen selbständig über verschiedene Gruppen, die sich zu AKs zusammenschließen und mit einem Lehrer an der Seite als Coach die nötige Vorarbeit leisten. - Begeistert von diesem System, beschlossen wir, solche AKs auch in der Maria Ward ins Leben zu rufen.
Ein erstes Ideensammeln in der großen Runde sollte sich an das Abendessen anschließen. Dabei wurden eifrig Ideen gesponnen und deren Durchführbarkeit diskutiert bis Herr Sturm zu uns stieß, der sich den Abend Zeit genommen hatte, um uns das Projekt "Schutzengel gesucht" näher zu bringen.
Am Ende des Abends sorgten die Zehntklässlerinnen für einen gelungenen Abschluss: bei Kerzenlicht und selbstgemixten alkoholfreien Cocktails konnte man beieinandersitzen und ratschen oder aber im großen Saal als "Sing Star" sein Talent unter Beweis stellen.
Der nächste Tag stand noch einmal ganz im Zeichen der AKs. In der großen Runde wurden Ideen konkretisiert, um sie dann der Schulleitung vorzustellen. Frau Prof. Dr. Staudigl hatte sich eine Stunde Zeit genommen, um den Schülerinnen Rede und Antwort über Durchführbarkeit und Vorgehensweise der einzelnen Ideen zu stehen.
Nach dieser effektiven Gesprächsrunde bildeten die Klassensprecherinnen Kleingruppen der einzelnen Altersstufen entsprechend und besprachen aktuelle Probleme.
Das gemeinsame Mittagessen und ein Gruppenfoto beschlossen das SMV-Seminar.
Sigrid Maget
