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22.2.2012 : 19:13

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Mit einem sicheren Sieg über ihre Konkurrentinnen von der Fronhofer-Realschule Ingolstadt lösten die Handballmädchen der Realschule Maria-Ward Eichstätt und ihre Betreuerin Renate Stoll die Fahrkarte zum Bezirksfinale. - Foto: lu

Begeisterndes Angriffsspiel


Eichstätt (EK) Kein Pardon kannten die 14- bis 17-jährigen Handballerinnen der Maria-Ward-Realschule Eichstätt mit ihren Altersgenossinnen von der Fronhofer-Realschule Ingolstadt.

Mit 35 : 6 (17 : 3) fegten die von Renate Stoll betreuten Maria-Ward-Mädchen im Regionalfinale der Wettkampfklasse II des Schulwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" die bedauernswerten Schanzerinnen förmlich aus der DJK-Halle. Nun vertritt Maria-Ward den Landkreis Eichstätt beim Bezirksentscheid, der am 7. Februar über die Bühne geht.

Bei den Gastgeberinnen machte sich von Beginn an die Spielpraxis der ersten Sechs und der Torfrau bemerkbar, die für die DJK Eichstätt und den TSV Gaimersheim in Punktspielen erfolgreich agieren. Vor allem Lisa Puppele im Kasten erwies sich als starker Rückhalt für ihr Team. Die Eichstätterinnen verschafften sich durch schnelle Tempogegenstöße einen beruhigenden 3 : 0-Vorsprung.

Aus einer zunächst defensiv eingestellten Abwehr heraus fanden die Maria-Ward-Handballerinnen bald zu einem begeisternden Angriffsspiel und erzielten aus allen Positionen zum Gutteil recht sehenswerte Treffer, denen gekonnte Kombinationen vorausgingen. Die lautstark mitgehenden Zuschauer auf der gut besetzten Tribüne hatten am Ende allen Grund, beiden Teams für eine überaus faire und farbige Partie Beifall zu spenden.

Die Realschule Maria-Ward spielte mit Lisa Puppele, Sandra Mittermeier (7 Tore), Elena Schneider (1), Tina Redder, Kerstin Branner (7), Laura Puppele (8), Rebekka Miehling, Joanna Ulrich (6), Sophie Dinkelmeyer und Lison Remy (6).

Helmut Lutz

Eichstätter Kurier 04.01.2012